Geschichte spielt eine gesellschaftliche Rolle

Wozu dient Geschichte?

Sie begründet moralisches Verhalten, erzeugt und verstärkt politische Konfliktlinien und sorgt auch für wirtschaftlichen Gewinn. Der historische Markt gedeiht, und jeder bedient sich gern aus diesem Steinbruch an Argumenten. Generös finanziert der Staat die entsprechenden Fachleute, aber auch andere Sponsoren und Geldquellen werden zunehmend erschlossen.

Wer produziert Geschichte?

Die Fachhistoriker und die Geschichtslehrer natürlich. Außerdem Archivare, Hobbyarchäologen, Vereinsmitglieder, Journalisten, Pressesprecher von Firmen und Parteien, Theologen usw.

Und wer konsumiert Geschichte?

Schüler, Fernsehzuschauer, Leseratten, Eisenbahnpassagiere, Touristen usw. usf.

Die Nutzbarmachung von Geschichtsbildern lässt sich über die Zeitläufe hinweg verfolgen, von den Anfängen bis in unsere Gegenwart. Eine Gesamtdarstellung bietet das Buch „Geschichte der Geschichtskultur“:

Auf diesen Internetseiten finden Sie ergänzende Informationen zum Buch:

  • Ein Historikerlexikon, das die Geschichtsschreiber in ihrem fachlichen und politischen Wirken erkennbar werden lässt.
  • Ein Sachlexikon, das zentrale Begriffe der Geschichtskultur erklärt (noch nicht fertig).
  • Die Einflüsse der neuen Medien auf unsere Geschichtsvorstellungen.
  • Das doch eigentlich verbotene, aber nichtsdestoweniger interessante Feld der Alternativgeschichte.

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